Modulares Pilotprojekt 01

Wohnen

Modulares Pilotprojekt 02

individuell und seriell

Modulares Pilotprojekt 03

Visualisierung

Modulares Pilotprojekt 04

Modell

Modulares Pilotprojekt 05

seriell

Modulares Pilotprojekt 06

Bauprozess

Modulares Pilotprojekt 07

Bauprozess

Modulares Wohnen

Nach nur drei Monaten Bauzeit eröffnete Vonovia im Dezember 2016 sein erstes seriell gebautes Wohnhaus im Bochumer Stadtteil Hofstede.

Gemeinsam mit dem Team von KZA hatte Deutschlands führendes Wohnungsbauunternehmen das Projekt modulares Bauen für bezahlbaren Wohnraum gestartet.

Das neue Pilotprojekt bildet den Auftakt zu einer ganzen Serie von Häusern in Deutschland. Sie entstehen jeweils dort, wo in aufgelockerten urbanen Quartieren eine sensible Nachverdichtung möglich ist. Also genau da, wo Menschen heute leben möchten: in einem städtischen Umfeld, in gewachsenen Strukturen – und das zugleich zu erschwinglichen Mieten.

Aus dem von KZA entwickelten „Baukasten“ werden in Zukunft bundesweit individuell konzipierte Gebäude mit einem je nach Standort optimierten Wohnungsmix vor allem dort entstehen, wo Vonovia im Sinne der Daseinsvorsorge urbane Quartiere stadträumlich- und sozialverträglich nachverdichtet.

Serielle Architektur

Kreativ und individuell

Wir wollten Wohnungsbau ganz neu denken mit dem Ziel, viel Wohnqualität auf weniger, dafür optimierten Quadratmetern zu schaffen.
Nina Bendler
Direktorin

Einheitsarchitektur?

Dass serielles Bauen auch kreativ und individuell geht, beweist der jüngst fertiggestellte Bau von Vonovia in Bochum. Das Team von KZA hatte ideenreich an einem neuen Konzept gearbeitet. „Wir wollten Wohnungsbau ganz neu denken mit dem Ziel, viel Wohnqualität auf weniger, dafür optimierten Quadratmetern zu schaffen“, erklärt Nina Bendler, verantwortliche Direktorin bei KZA. „Integriert haben wir durchdachte Einbauküchen, intelligent gestaltete Bäder und platzsparende Abstellflächen in den Wänden.“ Serielle Produktion garantiert dabei günstigere Baukosten bei zugleich schnellerer Bauzeit, die in Bochum nur rund drei Monate dauerte. Es sind vor allem die zukünftigen Nutzer, die davon besonders profitieren – durch günstigere Mieten.

Einheitsarchitektur? Ganz und gar nicht. Mit seinen Ecken und Winkeln ist der Bochumer Prototyp lebendig gegliedert, reagiert auf den besonderen Ort und bietet innen auf jeder Etage unterschiedliche Wohnungsgrundrisse mit zwei, drei oder vier Zimmern. Grundgedanke dahinter ist, im Kleinen mit vorgefertigten Raummodulen zu arbeiten und mit diesen dann in der Gesamtarchitektur, der Fassadengestaltung und der Baustoffwahl individuell auf den konkreten Ort und die Nachbarschaft zu reagieren. Jeweils 6,50 x 3,12 Meter groß sind diese seriell gefertigten Module, die bereits ab Werk mit Fenstern, Türen, Leitungen und Anschlusspunkten für den Zusammenbau vorbereitet und per Lastwagen angeliefert werden. Sie sind das Herz und die lebendigen Zellen der Neubauten, deren äußere Gestalt sich von Ort zu Ort individuell verändert.

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