Architektur trifft Industrie

Gewinner im GdW-Wettbewerb zum seriellen Bauen

Individualität in Serie

Preisträger im GdW-Wettbewerb zum seriellen Bauen

Ein flexibler modularer Baukasten für mehr qualitativ hochwertigen Wohnraum in kürzerer Zeit: Mit diesem Konzept sind Koschany + Zimmer Architekten KZA und der renommierte Modulbauer ALHO aus Friesenhagen zu den ausgewählten Preisträgern des europaweiten Wettbewerbs für serielles Bauen gekürt worden.

Auslober waren das Bundesbauministerium und der Spitzenverband der deutschen Wohnungswirtschaft GdW in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer und der Bauindustrie. Der gemeinsame Systementwurf von KZA und ALHO wird jetzt in eine Rahmenvereinbarung für den Bau von Wohnhäusern in seriell-modularer Bauweise eingebunden.

Wohnungsunternehmen, die dem GdW und seinen Mitgliedsverbänden angehören, können die Konzepte ab sofort nutzen, um bundesweit dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

Das Konzept

Bauvorhaben innerhalb kürzester Zeit realisieren

Ich bin überzeugt davon, dass ein neues Kapitel der seriellen und modularen Bauweisen aufgeschlagen wurde. Heute wird der Grundstein dafür gelegt, dem seriellen und modularen Bauen in Deutschland neuen Auftrieb zu verleihen.
Gunther Adler
Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Größtmögliche Vielseitigkeit

Unter dem Leitsatz „Individualität in Serie“ hat das KZA-Team gemeinsam mit ALHO ein Modulbausystem größtmöglicher Variabilität und Flexibilität entwickelt und dabei alle – auch wirtschaftlichen – Vorteile serieller Bauweisen genutzt. Im Einklang mit dem jeweiligen Grundstück lassen sich so verschiedene Wohnungsgrößen und Gebäudetypen konfigurieren, die weitgehend den Förderrichtlinien der Länder entsprechen. Zugleich wurden alle Wohnungen barrierefrei geplant. Axel Koschany war Ende Mai dabei, als das Konzept in Berlin offiziell den Zuschlag in der europaweiten Ausschreibung des GdW erhalten hat. 

 

Ein System – zahllose Möglichkeiten

Abwechslungsreiche Architektur

Anders als oftmals angenommen können aus dem Baukasten ganz unterschiedliche, an den Standort angepasste Gebäude mit hohem architektonischem Anspruch entstehen. Schließlich können die Module immer wieder anders konfiguriert und Fassaden unterschiedlich gestaltet werden. Dabei bleibt der Vorteil der extrem kurzen Bauzeit von wenigen Monaten in jedem Fall bestehen. 

Planen mit Modulbau-Erfahrung

KZA setzt bundesweit Projekte um

Neben der Anpassungsfähigkeit des Konzepts profitieren Wohnungsunternehmen auch von der umfangreichen Erfahrung, die das KZA-Team mit modular-seriellen Bauweisen gesammelt hat. Denn das Essener Büro beschäftigt sich seit mehr als drei Jahren intensiv mit diesem Thema und setzt bundesweit Projekte für eines der größten europäischen Wohnungsunternehmen um. 

Wir sind stolz und glücklich, dass wir allen GdW-Mitgliedern unser mit ALHO entwickeltes Konzept bereitstellen dürfen.
Axel Koschany
Geschäftsführender Gesellschafter