Fassadenwettbewerb Karstadt
Gebäudedaten:
Standort: EssenDer Ort des Shoppingcenters ist strukturell eine Fläche “vor der (Innen-)Stadt”, zwischen dem westlichen Rand der City und dem inneren Verkehrsring gelegen.
Ein Shoppingcenter, introvertiert organisiert, bis auf seine zwei Eingänge und Schaufensterzonen geschlossen.
Eine passende Haut für Gebäude und Ort, auf die inneren wie äußeren Vorgaben zugeschnitten. Ein unverwechselbares Gesicht als Identifikation für das Shoppingcenter an dieser Stelle in Essen, modern, individuell und wiedererkennbar im Ganzen wie im Ausschnitt.
Drei wesentliche Elemente prägen den Entwurf:
Die Dynamik der Linienführung, die Farbe Weiß und das Licht.
Linien und Flächen, sich fließend verändernd um das gesamte Gebäude strömend, in verschiedenen Ebenen verspringend, nehmen die Dynamik des Ortes auf und transponieren sie auf die Großform des Gebäudes.
Weiß in den unterschiedlichsten Nuancen füllt die Flächen zwischen den Linien. So schimmert das Gebäude von weitem fast rätselhaft, wirkt hier vor allem durch die Dynamik der Linienführung. Je näher man dem “Limbecker Tor” kommt, umso mehr erkennt man das
Zusammenspiel der verschiedenen Weißtöne, werden Unterschiede sichtbar: Matte Oberflächen wechseln sich scheinbar übergangslos ab mit glänzenden, monochrom beschichtete Flächen mit gerasterten, glatte mit strukturierten, geschlossene mit gelochten.
Das Licht ist ein Teil der Magie. Man weiß erst gar nicht, was es ist, aber die Fassade scheint zu fließen, sich ständig zu verändern. Und dann entdeckt man das Licht, das über die Fassade zu strömen scheint, Flächen, Punkte, Linien – am Tage zu erahnen, mit zunehmender Dämmerung an Kraft gewinnend, schnell und dynamisch auf der Seite des Verkehrs beginnend, Bilder, Texte bildend -, ruhig und subtil auf der Seite zur Innenstadt zur Linie reduziert in den dortigen Haupteingang am Ende der Limbecker Straße fließend.
