Erweiterung Goetheschule
Gebäudedaten:
Standort: Essen-BredeneyWettbewerb: 2001
Nutzung: Schulgebäude
Bauherr:
Goetheschule, EssenDie Goetheschule in Essen-Bredeney soll im Auftrag der Stadt Essen um naturwissenschaftliche Unterrichts- und Vorbereitungsräume erweitert werden. Unter dem Schulhof liegt ein alter Luftschutzstollen. Aus diesem Grund soll eine Standortbeurteilung aufzeigen, welches die wirtschaftlich optimalere Lösung ist – ein direkter Anbau an die Schule oder ein separates Gebäude.
Die Untersuchungen der hinzugezogenen Ingenieurbüros ergaben, dass unter Verzicht auf eine Unterkellerung ein direkter Anbau an den Nordflügel unter wirtschaftlichen Aspekten möglich ist. Eine Lösung, die auch unter Einbeziehung organisatorischer und städtebaulicher Gesichtspunkte optimaler als ein separater Neubau anzusehen ist.
Das Gymnasium wurde 1911 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Es besteht aus vier Trakten, die sich wie ein “L” um den Schulhof gruppieren. Der Erweiterungsbau nimmt diese Figur auf, führt sie weiter und schließt damit den Schulhof nach Norden. In jedem Obergeschoss des viergeschossigen Neubaus sind zwei Klassen mit dazwischen liegendem Sammlungs- und Vorbereitungsraum angeordnet. Informatik- und Mehrzweckraum liegen im Erdgeschoss und erlauben – durch Möglichkeit eines separaten Zugangs – die öffentliche Nutzung des Mehrzweckraums als Internetcafé. Ein neues Treppenhaus mit einer gläsernen Fassade bindet das Gebäude direkt an den Flur des Nordflügels an. Die Fassade ist mit Textfragmenten und Grafiken aus Goethes “Metamorphose der Pflanze” bedruckt und weist somit an prominenter Stelle auf den Namensgeber der Schule hin.
