Georgische Botschafterin in Essen
Foto: Britta Brettschneider
Pressemitteilung
Essen, 25. Oktober 2010
Botschafterforum Georgien zu Gast bei Koschany + Zimmer Architekten in Essen
Am 21. Oktober 2010 besuchte die georgische Botschafterin in Deutschland, Gabriela von Habsburg, auf Einladung des Institute for European Affairs INEA e.V. die Stadt Essen. Koschany + Zimmer Architekten KZA waren Gastgeber des auf dem Gelände der Zeche Zollverein stattfindenden Vortrags- und Diskussionsabends. Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres fand die Veranstaltungsreihe des Institutes mit Botschafterinnen und Botschaftern in der Ruhrmetropole statt.
Politische und wirtschaftliche Situation in Georgien
In ihrem etwa einstündigen Vortrag beleuchtete Gabriela von Habsburg die politische und wirtschaftliche Situation ihres Landes. Die seit März 2010 amtierende Botschafterin schwärmte von dem rund 70 000 Quadratkilometer großen Georgien – größenmäßig vergleichbar mit dem Bundesland Bayern. Tourismus sei neben den Freihandelszonen und der besonderen Lage als Verbindungsland zwischen Kleinasien und Westeuropa eines der Zukunftspotentiale des sonnenverwöhnten Landes, so die Botschafterin. Georgien vermag es, mit vielen unterschiedlichen geografischen Zonen, einer 9000 Jahre alten Weinanbau-Tradition und seinen äußerst freundlichen Menschen zu überzeugen. Die von ihrem Botschaftssitz in Berlin aus agierende Diplomatin rückte zudem die besonderen und traditionell engen Kontakte der beiden Staaten Deutschland und Georgien und die Zielsetzungen ihres Landes in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.
KZA Architekturkonzepte für Georgien
Zuvor nutzte Axel Koschany, geschäftsführender Partner von KZA, die Gelegenheit, dem Plenum aktuelle Konzepte und Planungen des Büros für Georgien vorzustellen. Von georgischen Investoren bereits 2007 auf der Immobilienmesse Cityscape in Dubai angesprochen, haben die Kontakte in das Land im Südkaukasus inzwischen zu konkreten Projekten geführt. „So haben wir im vergangenen Jahr zunächst ein Hotelprojekt für Kobuleti an der georgischen Schwarzmeerküste entworfen“, erläuterte Axel Koschany. Dieser Studie folgten weitere, wie jene für ein Hotel- und Spa-Resort in Telavi, die Teilnahme an einem Wettbewerb für ein Hotelresort in Abastumani und schließlich der erste Preis in einem Wettbewerb für ein Weingut in Kvareli, der traditionellen Anbauregion für georgische Weine. Beratend zur Seite stand dabei der erfahrene Düsseldorfer Hotel-Consultant Thomas Kessler.
Raum für einen individuellen und persönlichen Austausch mit Gabriela von Habsburg und dem sie begleitenden Botschaftsrat Ilia Marjanidze ermöglichte im Anschluss der inoffizielle Teil des Abends. Die geladenen Gäste nutzten die Chance, aktuelle kulturelle, wirtschaftliche und politische Themen im direkten Austausch mit den georgischen Vertretern zu diskutieren.
